sein – to be – ĂȘtre

In diesem Blog-Eintrag findest du das Hilfszeitverb “sein” in drei verschiedenen Sprachen: Deutsch, Englisch und Französisch!

sein (Deutsch)to be (Englisch)ĂȘtre (Französisch)
1. Person
Singular
Ich binI am Je suis
2. Person
Singular
Du bistYou areTu es
3. Person
Singular
Er/ Sie/ Es ist
Man ist/ Wir sind
(Französisch)
He/ She/ It isIl/ Elle/ On est
1. Person
Plural
Wir sindWe are Nous sommes
2. Person
Plural
Ihr seidYou areVous ĂȘtes
3. Personl
Plural
Sie sindThey areIls/ Elles sont
sein – to be – ĂȘtre
Hilfszeitverb “sein” auf Deutsch, Englisch und Französisch

Wo? Woher? Wohin? – OrtsprĂ€positionen + der, die und das

FĂŒr viele DeutschlernerInnen ist es ein RĂ€tsel, warum man bei manchen SĂ€tzen plötzlich der, den oder dem statt der, die oder das verwendet.

In diesem Artikel erklÀre ich anhand von Beispielen, wie man OrtsprÀpostionen in AbhÀngigkeit von der, die und das richtig verwendet. Dazu verwende ich einfach das Wo? Woher? Wohin? Schema!

Fragewort:Beispielsatz:Regel:
Wo?Ich bin in der Schule.die -> in der
Woher?Ich komme aus der Schule.die -> aus der
Wohin?Ich gehe in die Schule.die -> in die
Beispiel: die Schule (weiblicher Artikel “die“)
Fragewort:Beispielsatz:Regel:
Wo?Ich bin in dem (=im) Rathaus.das -> in dem (=im)
Woher?Ich komme aus dem Rathaus.das -> aus dem
Wohin?Ich gehe in das Rathaus.das -> in das
Beispiel: das Rathaus (neutraler Artikel “das“)
Fragewort:Beispiel-Satz:Regel:
Wo?Ich bin in dem Wald.der -> in dem
Woher?Ich komme aus dem Wald.der -> aus dem
Wohin?Ich gehe in den Wald.der -> in den
Beispiel: Der Wald (mĂ€nnlicher Artikel “der“)

Konjugation von Verben

Die Stammform des Verbs kannst du “konjungieren“.

Beispiel: laufen mit Wortstamm lauf-

EinzahlMehrzahl
1. PersonIch lauf-eWir lauf-en
2. PersonDu lauf-stIhr lauf-t
3. PersonEr/ Sie/ Es lauf-tSie lauf-en
Konjugation des Wortes laufen

Das Verb (Tunwort)

Das Verb (auch Tunwort genannt) ist ein flektierbare Wortart, die eine TÀtigkeit, ein Geschehen, einen Vorgang oder einen Zustand bezeichnet. Verben stehen meistens als PrÀdikat an der zweiten Stelle nach dem Subjekt und vor dem Objekt eines Satzes.

Hier sind ein paar BeispielsÀtze an denen du erkennen kannst, wie das Verb in einem Satz verwende wird und an welcher Stelle es zu finden ist!

Blau: Subjekt (Nomen)
Rot: PrÀdikat (Verb)
Gelb + Violet: PrÀpositionalobjekt (PrÀposition mit Nomen als Objekt)

Hinweis: Mit dem Fragewort “Was” + dem Verb “machen” fragt man nach dem PrĂ€dikat (Verb) in einem Satz!

Ich fliege mit dem Flugzeug. (Deutsch)
I fly by aeroplane. (Englisch)
Je vole en avion. (Französisch)

Frage: Was mache ich mit dem Flugzeug?

Das Kind spielt mit dem Ball. (Deutsch)
The Child is playing with the ball. (Englisch)
L’enfant joue avec le ballon. (Französisch)

Frage: Was macht das Kind mit dem Ball?

Er ließt das Buch. (Deutsch)
He is reading the book. (Englisch)
Il lit le livre. (Französisch)

Frage: Was macht er mit dem Buch?

Achtung: In diesen BeispielsÀtzen wurde das Verb bereits flektiert (konjungiert) und befindet sich daher nicht mehr in der Grundform (Infinitiv)!

Aussprachetraining fĂŒr Deutsch und Englisch

Sie wĂŒrden gerne wie ein “Native Speaker” in Deutsch oder Englisch klingen und wissen einfach nicht, wie man das am besten macht? Sie suchen ein Aussprachetraining speziell fĂŒr Deutsch und Englisch? Dann sind sie bei mir genau richtig!

Ich beschÀftige mich schon lÀnger mit Sprachwissenschaft und finde speziell Phonologie sehr spannend. Phonologie ist der Teilbereich der Sprachwissenschaft, der sich mit der Aussprache und den Lauten der einzelnen Sprachen beschÀftigt.

Jedes Wort besteht aus Unterschiedlichen Lauten. Zum Beispiel besteht das deutsche Wort Eis aus einem Diphthong (Zweilaut) /ai/ und dem Konsonanten /s/. Das englische Wort ice besteht ebenfalls aus den selben Lauten (/ais/), jedoch aus einer anderen Schreibweise!

Es gibt aber auch Wörter, die zwar Ă€hnlich geschrieben werden, die jedoch anders ausgesprochen und daher auch andere Laute besitzen. Kultur vs. culture ist so ein Beispiel. Das deutsche Wort Kultur besteht aus den Lauten /kʊlˈtu:ÉÌŻ/. Am Ende des Wortes befindet sich das typisch deutsche ÉÌŻ-Schwa, welches auch Lehrer-Schwa genannt wird. Das englische Wort culture /ˈkʌltÊƒÉ™Êł/ besitzt steht dem deutsch Lehrer-Schwa ein englisches ə-Schwa, das ganz typisch fĂŒr den britischen Akzent ist. Das deutsche ÉÌŻ-Schwa am Ende des Wortes Lehrer wird zu einem englischen ə-Schwa wie imWort teacher /ˈti:tÊƒÉ™Êł/.

Durch das Training von spezifischen Lauten bzw. zusammen gesetzen Lauten ist es möglich die Aussprache einem Native Speaker anzunĂ€hern. Um jedoch wie ein Native Speaker zu klingen braucht es jahrelange Übung.

Ich biete Ihnen/ Dir:

  • Einblicke in die Welt der Sprachwissenschaften
  • das Anlernen des nötigen Grundwissens, um mit dem Lautsystem in Deutsch und Englisch zu arbeiten
  • gemeinsames Training von spezifischen Lauten
  • gemeinsames Training von ganzen Wörtern und SĂ€tzen
  • jede Menge Tipps und Übungen zum Verbessern der Aussprache
  • Trainigen der Aussprache anhang von Voice-Models (Personen, wie Radio-ModeratorInnen und SĂ€ngerInnen, deren Aussprache wir gemeinsam analysieren und nachahmen)

Habe ich Dein/ Ihr Interesse geweckt?
Dann melde dich einach auf meiner Kontaktseite!

HĂ€ufig gestellte Fagen:

Frage: Handelt es sich beim Aussprachetraining um “Nachhilfe”?

Antwort: Ja und nein. Leider wird im Schulunterricht in Englisch das Aussprachetraining sehr oft vernachlĂ€ssigt, da viele Sprachlehrer der Sprachwissenschaft abgeneigt sind. Im Deutschunterricht kommt so ein Aussprachetraining praktisch gar nicht vor. Das Aussprachetraining ist ein zusĂ€tzlicher Service fĂŒr interessierte Erwachsene und SchĂŒlerInnen.

Frage: Verbessert ein Aussprachetraining auch die Schulnote?

Antwort: Ja und Nein. Jedenfalls kann das Aussprachetraining das HörverstĂ€ndnis bei listening comprehensions verbessern, in dem sich der SchĂŒler/ die SchĂŒlerin (falls er/ sie sich dafĂŒr interessiert) auf die Aussprache und dadurch auf das VerstĂ€ndnis von Wörtern konzentriert.

Frage: Ist ein Aussprachetraining eine LogopÀdie?

Antwort: Nein. LogopĂ€die ist eine eigene Therapie, die von spezifisch ausgebildeten TrainerInnen angeboten wird. Ich biete keine Therapien oder Ähnliches an.

Frage: Auf welchen Grundlagen basiert das Aussprachetraining?

Antwort: Auf den Grundlagen der Sprachwissenschaft und Unterlagen, die jedem öffentlich zugĂ€nglich sind. Das Gebiet, das sich mit der Aussprache beschĂ€ftigt heißt Phonologie. Ich arbeite mit dem Internationalen Phonetischen Alphabet, welches von Sprachwissenschaftlern und LehrerInnen rund um den Globus verwendet wird.

Frage: Kann man mit dem Aussprachetraining auch eine Lese- und RechtschreibschwÀche verbessern?

Antwort: Das kann durchaus möglich sein. Jedenfalls dort, wo die Aussprache nicht umbedingt der geschriebenen Sprache entspricht. Interessierte Kinder fokusieren sich dadurch automatisch beser auf den unterschied von geschriebener und gesprochener Sprache.

Frage: Wie lange dauert es, bis sich meine Aussprache verbessert?

Antwort: Das ist nicht genau beantwortbar. Je öfters jemand die Laute, Worte, ect. ĂŒbt, desto schneller stellen sich Verbesserungen ein.

Frage: Werde ich jemals wie ein Native Speaker klingen?

Antwort: Nein! Jeder Mensch hat eine universelle Aussprache, jedoch nĂ€hern sie sich im Laufe der Zeit einem Native Speaker an. Sie können sich auch als Ziel setzen, wie Alan Rickman zu klingen, jedoch braucht es viel Übung, um so wie er zu klingen.

Frage: Macht es sinn meinen Sohn/ meine Tochter zum Aussprachetraining zu schicken?

Antworten: Wenn er/ sie daran Interesse hat, ja sicher! Das wichtigste ist jedoch die Motivation. Wenn ein Kind kein Interesse hat, dann wird es auch nichts lernen. Ich bin kein Kinderanimateur, der Kinder zu irgendwas animiert. Ich habe auch kein Interesse daran, ein Kinderanimateuer zu werden. Somit: Wenn das Kind absolut kein Interesse oder die nötige Reife fĂŒr ein Aussprachetraining hat, dann macht ein Aussprachetraining wenig Sinn. Das ist jedoch bei allen Formen von Unterricht/ Nachhilfe und Freizeitprogrammen so. Ich bin nicht dazu da, um Kinder mit Ausspracheskills zu bespaßen! Das wichtigste ist, dass ihr Kinder freiwillig mitmacht.

Frage: Kann ich wÀhrend des Aussprachetraining meines Kind anwesend sein?

Antwort: Ja, selbstverstĂ€ndlich! Ich freue mich immer ĂŒber interessierte Eltern. Mein Angebot richtet sich sowohl an jung und alt.

Frage: Findet der Unterricht auf Englisch statt?

Antwort: Ja und nein. Das kommt auf der Kind an. Wenn ein Kind zum Beispiel kaum gesprochenes Englisch versteht, macht es absolut keinen Sinn.

Frage: Bist du Native Speaker? Können das Native Speaker nicht viel besser?

Antwort: Deutsch ja. Ich spreche Hochdeutsch. Englisch nein. Um eine Aussprache zu lernen bzw. zu lehren braucht man auch kein Native Speaker zu sein.

Native Speaker haben oft nicht die nötige Wissen bzw. das nötige Interesse, um sich mit Sprachwissenschaften und Phonetik auszukennen und zu beschÀftigen. Leider wird Phonetik von den meisten Native Speakern (die meistens keine spezifische Ausbildung haben) komplett vernachlÀssigt.

Frage: Kann man mit Hilfe einer Sprachreise seine Aussprache verbessern?

Antwort: Ja und nein. Das hÀngt wieder sehr stark von der persönlichen Motivation ab. Wenn ich ganz bewusst in ein anderes Land fahre, um mir die Aussprache anzueignen, dann wird sich die Aussprache sicher verbessern, jedoch nimmt man automatisch den Akzent der Region an in die man fÀhrt, was jedoch weder schlecht noch gut ist.

Wer jedoch in ein anderes Land zieht oder reist und seinen Fokus nicht auf Aussprache legt, jeder wird sich wahrscheinlich wenig bis kaum verbessern. Zum Beispiel gibt es in Wien viele MigrantInnen, die kaum Deutsch können bzw. nicht akzentfrei Deutsch sprechen, obwohl sie schon sehr lange in Wien leben. Der Aufenthalt in einem bestimmten Land oder Region hat somit nicht umbedingt etwas mit der Aussprache zum tun.

Frage: Können Native Speaker automatisch gut Deutsch bzw. Englisch?

Anwort: Nein! Native Speaker zu sein ist keine Garantie, die Aussprache bzw. die Sprachbeherrschung (language proficiency). Aussprache und Sprachbeherrschung sind erlernte FĂ€hrigkeiten. Bildungsdeutsch bzw. Standarddeutsch sind erlernte “FĂ€higkeiten”, die in der Schule oder sonst wo erlernt werden. Das beste Beispiel dafĂŒr sind Dialekte. Reden sie in Wien verschiedene Menschen an und sie werden erkennen wie unterschiedlich ihre Aussprachen bzw. ihr Bildungsdeutsch ist. Jedoch ist dies jeder gut noch schlecht.

Ein Beispiel fĂŒr unterschiedliche Dialekte:

Frage: An welchem Dialekt bzw. welchem Akzent orientierst du dich?

Antwort: In Deutsch orientiere ich mich am Standarddeutsch bzw. Bildungsdeutsch mit Fokus auf Österreich. In Englisch orientiere ich mich am Standardbritisch bzw. BBC British bzw. Recived Pronunced bzw. an den Akzenten der Moderatoren von BBC Learning English bzw. der BBC.

Frage: Welche Ausbildung hast bzw. machst du?

Anwort: Ich studiere derzeit Englisch und Französisch auf Lehramt an der UniversitĂ€t Wien und interessiere mich besonders fĂŒr die englische Aussprache und den Unterschied zwischen deutscher, englischer und französicher Aussprache. Ich bilde mich in meiner Freizeit stĂ€ndig in beiden Fremdsprachen weiter.

Grundform (Infinitiv) des Verbs

Grundformen des Verbs (auch Stammform oder Infinitiv geannt) sind Wörter wie “laufen, gehen, springen, essen“. Die meisten diese Wörter enden auf –en am Ende wie zum Beispiel bei dem Wort lauf-en.

Es gibt aber auch Grundformen von Verben, die nur auf -n enden. Das sind Wörter wie klettern und wandern.

Die Grundform des Verbs besteht aus dem Wortstamm und der Endung!

Beispiel 1: Grundform ist gehen. Wortstamm ist geh-. Die Endung ist -en.

Beispiel 2: Grundform ist spielen. Wortstamm ist spiel-. Die Endung ist en.

Beispiel 3: Grundform ist singen. Wortstamm ist sing-. Die Endung ist -en.

Diese Grundform des Verbs nennt man auch “Infinitiv”, “Nennform” oder auch Stammform. Du findest sie in WörterbĂŒchern.

Die Grundform des Verbs kannst du “konjungieren“.